Die „100-Tage-Challenge“ wurde vom amerikanischen Designer und Professor Michael Bierut als kleine Alltagsroutine für seine Studenten erfunden. Die Regeln sind einfach:
„Führen Sie ab Donnerstag, dem 21. Oktober 2010, eine gestalterische Aufgabe durch, die Sie täglich wiederholen können. Führen Sie diese Aufgabe täglich von heute bis einschließlich Freitag, dem 28. Januar 2011, dem letzten Tag des Projekts, durch, sodass Sie die Aufgabe bis dahin insgesamt hundert Mal durchgeführt haben. An diesem Nachmittag hat jeder Studierende bis zu 15 Minuten Zeit, sein aus hundert Teilen bestehendes Projekt der Klasse vorzustellen. Die einzigen Einschränkungen für den von Ihnen gewählten Vorgang bestehen darin, dass er in irgendeiner Form täglich wiederholt werden muss und dass jede Wiederholung für die spätere Präsentation dokumentiert werden muss. Die Wahl des Mediums ist frei, ebenso wie die endgültige Form der Präsentation am 100. Tag.„
Der komplette Essay von Michael Bierut: https://designobserver.com/five-years-of-100-days/
Ich hatte mir vorgenommen, jeden Tag ein kleines Monster zu zeichnen. Die Form sollte immer „gleich“ sein und zunächst strikt schwarzweiß. Das Spannende an diesem Projekt ist, selber zu beobachten, welche Entwicklung es im Laufe der einhundert Tage nimmt und wie es sich in den Alltag integriert.
The ‘100-Day Challenge’ was devised by the American designer and professor Michael Bierut as a simple daily routine for his students. The rules are simple:
„Beginning Thursday, October 21, 2010, do a design operation that you are capable of repeating every day. Do it every day between today and up to and including Friday, January 28, 2011, the last day of the project, by which time you will have done the operation one hundred times. That afternoon, each student will have up to 15 minutes to present his or her one-hundred part project to the class. The only restrictions on the operation you choose is that it must be repeated in some form every day, and that every iteration must be documented for eventual presentation. The medium is open, as is the final form of the presentation on the 100th day.„
Here you’ll find Michael Bierut’s complete essay: https://designobserver.com/five-years-of-100-days/
I had decided to draw a little monster every day. The shape was always to be ‘the same’ and, to begin with, strictly black and white. The exciting thing about this project is seeing for myself how it develops over the course of a hundred days and how it becomes part of my daily routine.